Gemeinschaft B.R.O.T. | Haus Geblergasse 78, A-1170 Wien | Tel. +43/1/4801637

Projekt Pressbaum

Skizze

Durch die Zweispännertypologie können die
Erschließungsflächen zugunsten der Kommunikationsflächen
minimiert werden. Aufgrund der versetzten Anordung auf dem
Gelände und der Ausnutzung des natürlichen Gefälles entstehen attraktive
Innenhöfe und zusätzliche Gemeinschaftsbereiche.

Plan

INFORMATIONSABEND ZUM PROJEKT PRESSBAUM:
MONTAG, 07. November 2011,
1930, Sitzungssaal des Gemeinderates der Marktgemeinde Pressbaum

BASISKONZEPT VON GEMEINSCHAFT B.R.O.T.
Das Konzept Gemeinschaft B.R.O.T. stellt den Versuch
einer Antwort auf die sich aus dem gesellschaftlichen Wandel
ergebende Herausforderung dar.
Auf Basis wissenschaftlicher Forschung wurden folgende Lösungsansätze
erarbeitet, die schwerpunktmäßig auf die alltägliche Lebensführung fokussieren:

  • Der zunehmenden Vereinsamung entgegenwirken durch ein Netzwerke von Haushalten, wodurch die Personen- und Rollenvielfalt
    unter einem Dach erhöht wird.
  • Übernahme von Verantwortung durch Selbstorganisation wirkt Bürokratisierung entgegen.
  • Familiales Netzwerk wird schmäler, Bohnenstangenfamilie, und bedarf der Ergänzung durch soziale Verwandtschaften.

UMSETZUNG IN FORM VON WOHNHEIMEN

  • Gemeinschaft B.R.O.T. - Hernals, 1170, Geblergasse 78
    Besiedelt seit Mai 1990, 24 Wohneinheiten, davon 4 in Kooperation mit Caritas der ED Wien und dem Verein für
    Integrationshilfe von Strafentlassenen.
  • Gemeinschaft B.R.O.T. - Kalksburg, 1230, Promenadeweg 5
    Besiedelt seit 01. 01. 2010, 57 Wohneinheiten, davon 10 für Gäste, davon 6 in Kooperation mit der Caritas
    der ED Wien für Menschen 60+.
  • Gemeinschaft B.R.O.T. - Aspern
    In Planung: 40 - 45 Wohneinheiten, Besiedlung Ende 2013 / Anfang 2014
    Baukoordinator: Helmuth Schattovits
  • Aus den Statuten, Zweck des gemeinnützigen Vereins
    Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt seinen Mitgliedern und anderen Menschen
    zu helfen zum Frieden, zur Freiheit und zum vollen Menschsein zu gelangen. Diese Vision wird sich erfüllen,
    wenn im alltäglichen Leben Freude und Trauer, Erfolg und Enttäuschung, Glück und Leid geteilt werden, und die Gemeinschaft
    Geduld und Vertrauen, Offenheit und Wahrhaftigkeit, Vergebung und Versöhnung sowie Solidarität und Toleranz lebt.
    Der Vereinszweck kann in der Ausgewogenheit von Arbeit und Kontemplation, Engagement und Besinnung,
    Eigenständigkeit der einzelnen Person und Verbindlichkeit gegenüber der Gemeinschaft verwirklicht werden.
10.10.2011 - hs